Ansprüche aus der FZR für selbstständige Handwerksmeister in der ehemaligen DDR

Ansprüche aus der Freiwilligen Zusatzrentenversicherung der DDR jetzt sichern !

 

 

Die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gehören nach wie vor zu den Grundsäulen der Alterssicherung in Deutschland.

Jedem Versicherten ist deshalb dringend anzuraten, im Rahmen einer Kontenklärung aktiv daran mitzuwirken, dass seine rentenrechtlichen Zeiten in vollem Umfang in sein Versicherungskonto lückenlos gespeichert werden.

Bei bereits erfolgter Kontenklärung sollte nachträglich geklärt werden, ob alle berechtigten Ansprüche tatsächlich geltend gemacht wurden.

Spürbare rentenrechtliche Ansprüche für den selbständigen Handwerksmeister lassen sich aus seiner Zugehörigkeit zur Freiwilligen Zusatzrentenversicherung  (FZR) in der damaligen DDR ableiten.

Mit Einführung der FZR zum 01.03.1971 war es auch den selbständigen Handwerksmeistern möglich, auf Antrag beizutreten.

Mit Inkrafttreten der „Dritten Verordnung über die weitere Verbesserung der Freiwilligen Zusatzrentenversicherung..“ vom 29.Juli 1976 zum 01. Januar 1977 konnten

 

                  „Arbeiter und Angestellte sowie Mitglieder sozialistischer Produktionsgenossenschaften mit einem Einkommen über 1.200 M monatlich bzw. 14.400 M jährlich… für das gesamte Einkommen über 600 M monatlich bzw. 7.200 M jährlich Beiträge zur Freiwilligen Zusatzrentenversicherung zahlen.“

 

Dem selbständigen Handwerksmeister blieb diese Möglichkeit der Höherversicherung versagt.

Erst mit der 4.FZR-Verordnung vom 08.Juni 1989 war ab 01. Dezember 89 ein Gesamtarbeitsverdienst von bis zu 2.400 M im Monat versicherbar.

 

Im § 256 a, Abs. 3 SGB VI wird durch den Gesetzgeber die damalige Ungleichbehandlung u.a. des selbständigen Handwerksmeisters im Vergleich zu anderen Personengruppen durch die Möglichkeit korrigiert, tatsächlich erzielte Einkünfte für den Zeitraum 01. Januar 1978 – 30. November 1989 nachträglich geltend zu machen.

Dazu heißt es im § 256 a:

 

                  „ Als Verdienst zählen auch die nachgewiesenen beitragspflichtigen…. Einkünfte vor dem 01.Juli 1990, für die wegen der im Beitrittgebiet jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenzen--- Beiträge zur Freiwilligen Zusatzrentenversicherung nicht gezahlt werden konnten.“

 

 

Bitte wenden Sie sich an unsere Beauftragten des Versorgungswerkes,

die Außendienstpartner der SIGNAL IDUNA Gruppe, Filialdirektion Erfurt, oder an Ihre Kreishandwerkerschaft.

 

Wir helfen Ihnen gerne!